Beratungskompetenz im Private Banking professionalisieren (für den Versicherungsaußendienst)
Qualifizierungs-/ Managementprogramm

Beratungskompetenz im Private Banking professionalisieren (für den Versicherungsaußendienst)

Details
Anmelde-Nr.
KTGR000932
Diese Veranstaltung richtet sich an
Außendienstmitarbeiter aus dem Versicherungsbereich

Die Betreuung vermögender Privatkunden im Private Banking verlangt weit mehr als solides Fachwissen. Erfolgsfaktoren sind insbesondere die Verankerung eines ganzheitlichen Beratungs-Mindsets sowie die Fähigkeit eine nachhaltige Kundenbindung zu gestalten. Entscheidend sind dabei ein souveränes Auftreten der Berater sowie methodische Fähigkeiten, stabile Beziehungen auf Augenhöhe aufzubauen.

Wir beraten dich gerne.
Julia Best

Julia Best

M.A. Personalentwicklung
Produktmanagerin Management Programme
Artikel für gruppiertes Produkt
Artikelnr. Artikelname Startdatum - Enddatum
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  • BESCHREIBUNG

    Die Qualifizierung vermittelt zentrale Grundlagen für eine wirksame Beratung im Private Banking und legt dabei den Schwerpunkt auf die Entwicklung eines professionellen Mindsets. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, Kundenbedürfnisse präzise zu erfassen, Chancen zu identifizieren und diese in geeignete Lösungen zu überführen. Aspekte wie Perspektivwechsel, Haltung und vernetztes Denken bilden die Basis für ein zukunftsorientiertes Beratungsverständnis.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den besonderen Anforderungen der Beratung im gehobenen Kundensegment. Die Teilnehmenden setzen sich mit den Erwartungen und emotionalen Hintergründen ihrer Kundschaft auseinander und reflektieren die eigene Rolle als vertrauenswürdige Ansprechperson. Darauf aufbauend erfolgt die Vertiefung intrapersonaler und interpersonaler Kompetenzen, um eine authentische, typgerechte Kommunikation zu ermöglichen. Selbstreflexion, praxisnahe Übungen und die Betrachtung des Beratungsprozesses aus Kundensicht unterstützen diese Entwicklung.

    Abschließend wird eine strukturierte Methodik zur Analyse von Kundensituationen eingeführt. Sie ermöglicht es, relevante Bedarfsfelder systematisch zu identifizieren und in die Beratung zu integrieren. Ein besonderer Fokus gilt der Nachfolgeplanung. Dabei werden sowohl fachliche Grundlagen als auch die Bedeutung von Werten, Verantwortung und familiären Beziehungen berücksichtigt. Die Teilnehmenden erarbeiten sich das notwendige Instrumentarium, um Nachfolgeziele zu erkennen, potenzielle Spannungsfelder einzuordnen und steuerliche sowie rechtliche Rahmenbedingungen sachgerecht einzubinden.

  • INHALTE

    Das Mindset als Fundament

    • Charakteristika des Private-Banking-Denkens: Haltung, Wertorientierung, Exzellenzanspruch
    • Abgrenzung zum klassischen Vertrieb: vom Produktanbieter zum Partner des Relationship Managers
    • Orientierung an etablierten Standards und Best Practices aus dem Private Banking der Banken
    • Analyse der Ausgangssituation in den Banken und bei den jeweiligen Private Banking Beratern
    • Beratungsphilosophie verstehen – Erwartungsmanagement klären

     

    Strategische Positionierung

    • Übertragung der bankseitig etablierten Private-Banking-Standards auf den Verbundkontext
    • Positionierung als wichtiger Spezialist in Anwendung der holistischen Beratung
    • Entwicklung eines Zielbildes für die Rolle im gehobenen Kundensegment gegenüber Berater und Kunde
    • Aufbau eines Beratungs- und Betreuungsframeworks mit Ausrichtung auf die Private Banking-Strukturen der Primärinstitute
    • Kommunikation der eigenen Rolle und Verantwortlichkeit gegenüber den Primärinstituten und den vermögenden Kunden
    • Ableitung einer Roadmap: strategische Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, Meilensteine
    • Umgang mit Herausforderungen und Konflikten in der Zusammenarbeit

     

    Verankerung im Beratungsprozess

    • Status-Check: Analyse des eigenen Beratungsalltags im Abgleich mit Private-Banking-Standards und Qualitätsaspekten der Primärinstitute
    • Differenzierung zwischen ganzheitlicher und holistischer Beratung
    • Gestaltung hochwertiger Kundenerlebnisse entlang der Customer Journey
    • Einführung von Qualitätsstandards für Erstgespräch, Analyse, Empfehlung, Umsetzung und Nachbetreuung
    • Übersetzung der Standards in konkrete Handlungsroutinen für den eigenen Arbeitsbereich
    • Instrumente zur Verstetigung des Mindsets im Alltag

     

    Intrapersonale Kompetenz & Selbstverständnis

    • Management der intrapersonalen Kompetenz
    • Menschenkenntnis steigern
    • Emotionale Nähe aufbauen
    • Beraterselbstverständnis entwickeln
    • Beratungsprozess aus Kundensicht im gehobenen Kundensegment
    • Management der interpersonalen Kompetenz
    • Typgerechte Gesprächsführung
    • Fallarbeit und Praxisübungen
    • Eigene Umsetzungsplanung

     

    Die Kunst des Small Talks

    • Gesprächseinstieg mit Wirkung
    • Small Talk gezielt einsetzen - Themen, die verbinden – und solche, die man besser meidet
    • Small Talk im Rahmen der Kundenberatung und auf Events
    • Gesprächsführung durch aktives Zuhören
    • Verschiedene Gesprächstypen souverän führen: Umgang mit Vielrednern, Introvertierten und Dominanten
    • Business-Knigge für die digitale Kommunikation
    • Competence Dinner „Stil & Etikette“ – Souveränes Auftreten bei Kundenevents und Geschäftsessen

     

    Kompetenz zeigen: Stilsicher überzeugen

    • Impuls: Farbwirkungen und Farbtheorie - modernste Farbanalyse nach internationalen Standards (16er System mit Mischtypen) /   Unterschiede für online und offline 
    • Individuelle Farbberatung pro Teilnehmer (für die anderen TN gibt es in der Zwischenzeit Fragen, Aufgaben für die eigene Business-Garderobe)

     

    Kompaktwissen „Die ganzheitliche Vermögensplanung und Beratung“

    • Die Grundprinzipien der holistischen Vermögensplanung
    • Die Phasen eines strukturierten Beratungsprozesses
    • Analyse der Kundensituation, Datenerhebung, Risikoanalyse und Zielpriorisierung
    • Strukturierte Liquiditätsplanung und Potenzialanalyse
    • Einkommenssicherung im Ruhestand über verschiedene Phasen und Quellen
    • Identifikation von Risiken und Einordnung von Schutzmechanismen im Vermögensschutz
    • Immobilien: Bestand, Finanzierung und Wirkung auf Liquidität und Gesamtvermögen
    • Beteiligungen: Struktur, Rolle im Gesamtvermögen und Wechselwirkungen
    • Praxisbeispiele zur Verknüpfung der Bedarfsfelder im Beratungsprozess 

     

    Kompaktwissen „Generationenberatung“

    • Einstieg in die Nachfolgeplanung mit Zielen, Spannungsfeldern und Entscheidungswegen
    • Gestaltung lebzeitiger Übertragungen im Vergleich zur erbrechtlichen Nachfolge
    • Erbrechtliche Grundlagen wie gesetzliche Erbfolge, Pflichtteil und Testamentsgestaltung mit und ohne Auslandsbezug
    • Steuerliche Rahmenbedingungen in der Generationenberatung rund um Bewertung, Freibeträge und Übertragung von Unternehmensvermögen (inkl. Stiftungen)
    • Planung der Liquidität im Erbfall unter Berücksichtigung von Finanzierung und Vermögensstruktur, sowie den Personenrisiken
    • Simulation einer Nachfolgeplanung für vermögender Privatkunden, Unternehmer und freie Berufe.
    • Simulation und Übungen anhand realer Praxisfälle

     

     Case Studies, Transfer und Abschlussprüfung

    • Nach den Einzelmodulen erfolgen jeweils Transferaufgaben, die von den Teilnehmenden selbständig erarbeitet werden und als Zulassung für die Prüfung dienen.
    • Die Teilnehmenden fügen die Erkenntnisse aller Module im Rahmen eines Tages „Case Studies“ zusammen und üben exemplarisch die Verbindung der fachlichen und methodischen Elemente.
    • Anschließend wird ein Praxisfall analysiert und für ein Prüfungsgespräch als Präsentation aufbereitet.
    • Im Rahmen der Abschlussprüfung finden simulierte Kundengespräche statt, die die Grundlage für die Zertifizierung bilden.

     

  • VORAUSSETZUNGEN

    Voraussetzungen:

    • Die Teilnehmenden sind bereits erfahren in der Kundenberatung vermögender Kunden und verfügen über entsprechende Produktkenntnisse.
    • Hohes Empathievermögen im Umgang mit den vermögenden Privatkunden als Privatkunde und Unternehmer.
    • Veränderungsbereitschaft hinsichtlich Vorgehensweise in der Beratung.
  • DOZENTEN