Veranstaltungsart
Seminar
Termin
23.11.2022 - 24.11.2022
1.275,00 €

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Entscheidung mit System: Der Weg zu einer schlanken Kreditvorlage im risikorelevanten Kreditgeschäft

Seminar
ST0222-045
Diese Veranstaltung richtet sich an:
Führungskräfte aus Markt und Marktfolge

Schlank – nachvollziehbar – effizient: So erleichtern Sie die Entscheidungen von Kreditengagements unter Einbezug der neuen Vorgaben aus den EBA-Kreditvergabestandards. Nutzen Sie diese Veranstaltung, um Ideen zu einer schlanken Kreditvorlage zu erhalten. „So viel wie nötig – so wenig wie möglich“

Kreditentscheidungen in Banken sind oft nachvollziehbar formuliert. Allerdings entspricht häufig der Umgang mit der Kreditvorlage nicht dem Risiko des Engagements. Sowohl im Privat- als auch im Firmenkundenkreditgeschäft versuchen die Berater, alle möglichen Informationen zum Kunden und Engagement in die Kreditvorlage zu integrieren. Oftmals wird die Kreditentscheidung in der Bank dadurch aber nicht auf einer besseren Grundlage getroffen. Die mit der Kreditentscheidung befassten Mitarbeiter und Gremien stehen einer entsprechenden Informationsflut gegenüber und müssen trotzdem effiziente und richtige Entscheidungen treffen. Dies ist sehr zeit- und kostenintensiv.

 

Identifizieren Sie deshalb in unserem Workshop gemeinsam die bisherigen Hemmnisse zur Umsetzung einer effizienten Kreditvorlage. Ganz nach dem Motto „So viel wie nötig – so wenig wie möglich“ zeigt Ihnen der praxiserfahrene Referent verschiedene Lösungsvarianten auf. Nutzen Sie hierfür die Chance, eigene Praxisfälle in die Veranstaltung einzubringen.

Aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen

  • MaRisk 6.0 und ggfs. Konsultation zur 7. MaRisk Novelle
  • Arbeiten mit den Öffnungsklauseln der MaRisk
  • Abgrenzungskriterien „risikorelevantes Kreditgeschäft“
  • Einbezug der neuen EBA- GL zur Kreditvergabe und Überwachung

Bedeutung der Risikorelevanzgrenze und strukturierter Austausch zu den Praxis-Kreditvorlagen der Teilnehmer

  • Hausindividuelle Anforderungen an Kreditvorlagen
  • Optimierungspotenziale
  • Hemmnisse bei bisherigen Optimierungsinitiativen
  • Identifizierung von relevanten Beteiligten
  • "Zeitfresser" Kreditvorlage / redundante Information

Bestimmung der notwendigen Unterlagen zur Vorlagenerstellung Erarbeitung einer Grundstruktur für Kreditvorlagen im risikorelevanten Kreditgeschäft

  • Abfolge, Inhalte und Umfang (z.B. Grundsatzinformationen zu Kunden)
  • Schneller Überblick für Entscheidungsträger
  • Anforderungen an den Abstimmungsprozess Markt / Marktfolge
  • Umgang mit Auflagen

Rahmenbedingungen für die Umsetzung optimierter Kreditvorlagen

  • Umgang mit der Erwartungshaltung von Führungskräften bzw. GremienmitgliederInnen
  • Notwendige Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Abstimmung mit internen und externen PrüferInnen

Erarbeitung weiterer Umsetzungshilfen (z.B. individuelle Maßnahmenpläne der Teilnehmer)

 

Hinweis:

Wir empfehlen die gemeinsame Teilnahme von Führungskräften aus Markt und Marktfolge, um eine effizientere Umsetzung in der Bank zu gewährleisten.

In der Veranstaltung werden die Vorlagen anhand von Praxisfällen aus Ihrer Bank bearbeitet. Aufgrund des intensiven Workshopcharakters ist die TeilnehmerInnenzahl begrenzt.

 

 

 

 

 

  • In der Diskussion reflektieren Sie das bisherige Vorgehen in Ihren Häusern und leiten für sich Optimierungspotenziale ab.
  • Sie thematisieren anhand eigener Praxisfälle die Gestaltung von Kreditvorlagen.
  • Sie können konkrete Maßnahmenpläne, für ihr Haus ableiten.
  • Sie können die aktuellen Entwicklungen aus den EBA-Kreditvergabestandards mit in die Anträge integrieren.

Jürgen Müller, vdpConsulting AG

Jürgen Müller ist seit 2019 leitender Berater bei der vdpConsulting. Er berät Banken im Kreditbereich zur Regulatorik /Prozessen / Realkredit (Immobilienbewertung und Überwachung) und Pfandbrief. Außerdem ist er Autor von zahlreichen Fachpublikationen.

Ansprechpartner

Maren Katharina Opper

Dipl. Betriebswirtin (BA)
Expertin Marktfolge Passiv, Marktfolge Aktiv und Problemkreditmanagement